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Am Beginn des 13. Jahrhunderts wurde begonnen, das Gebiet um die Stadt Chemnitz, die aus einem Kloster entstand, zu besiedeln. Die Landschaft war in dieser Zeit von dichten Wäldern geprägt. Das Tal der Zwönitz bot somit gute Voraussetzungen für die ersten Ansiedlungen. Einsiedel ist wahrscheinlich schon 50 Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung 1254 angelegt worden. Darin wird es als Lehen "Kleine Einsiedelsche Pflege" des Ritters von Einsiedel bezeichnet. Die Grafen von Einsiedel hatten ihren Sitz in den Schlössern in Scharfenstein und Wolkenstein. Ihnen gehörten auch Reichenhain, Erfenschlag, Dittersdorf und Weißbach.
In der Festschrift zur 700-Jahrfeier gibt es sehr ausführliche Darstellungen der politischen und industriellen Entwicklung des Dorfes. Der folgende Artikel stammt von Werner Kratzsch. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Familie Kratzsch.
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